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Entscheidungsrunde Klappe die Erste

Die Tar Heels standen an diesem Wochenende,. vier Spiele vor Saisonende, unter Zugszwang. Zum einen drückten die Teams unmittelbar unterhalb der Tabelle und zum anderen musste der Anschluss zum noch einzigen Nichtabstiegsplatz nach oben gesichert werden. Zuerst stand das Derby gegen die Stadtrosen aus Rapperswil (Cup-Halbfinalist), anschliessend der Direktkonkurent KTV Muotathal auf dem Programm. 

Das erste Spiel begann wie erwartet sehr verhalten und beide Teams neutralisierten sich weitgehend. Erst durch zwei kuriose Tore und einen plötzlichen 0:2 Rückstand wurde das Spiel so richtig lanciert. Im Gegensatz zu den vergangenen Partien gelang es den Uznern mit überlegtem Spielaufbau, Übersicht und Geduld den Anschluss zu wahren und so stand es zur Pause verdient 3:3. Auch zu erwähen war der grosse Zuschaueraufmarsch welche, wie die beiden Teams, heiss auf dieses Derby waren. 

Nach dem Seitenwechsel spielten die Tar Heels schnell, präzis und mit viel Spielwitz und so gelang es, sich bis 10min vor Schluss mit zwei Toren abzusetzen. Dies war der Schneidepunkt der Partie, die Rapperswiler vermochten nicht wirklich zu reagieren und der IBK spielte frei auf und konterte die resignierten Stadtrosen regelrecht aus. Für einmal gelangen auch gleich zwei Tore in das vom Torhüter verlassene Tor des Gegners, wo die Tarheels doch schon einige wichtige Punkte bei 3:4-Situationen liegen gelassen hatte. Endresultat 3:8 

So war die Hälfte der Arbeit getan. Um den Anschluss nach oben zu halten musste zwingend nochmals einen Sieg her im zweiten Spiel gegen den KTV Muotathal. Von der Spielstruktur war diese Partei in Nichts mit der ersten zu vergleichen, da die Innerschweizer nur auf Kampf, Härte und unermüdlichen Einsatz setzten. Der IBK verstand es allerdings gut sich auf diese Spielweise umzustellen und setzten den KTV fortlaufend mehr und mehr unter Druck. Leider resultierten aus vielen guten Chancen keine Tore und so kam es, auch unter gütiger Mithilfe durch dumme Strafen, wie es nicht hätte kommen dürfen und die Uzner gingen 0:3 in Rückstand. 

Nach der Halbzeit erhöhten die Tar Heels den Druck aufs gegnerische Tor so enorm, dass man schon fast Angst um den Torwart haben musste. Die Uzner drückten und drückten doch das Runde wollte eifach nicht ins Tor. Rund 10min vor Schluss wurde die Hektik spürbar grösser und der IBK konnte gleich mehrere Power-Play’s hintereinander spielen. Diese wurden rigoros ausgenutzt und so stand es sogleich nur no 2:3. Den Zuschauern stockte der Atem und es war beängstigen still geworden in der Halle. Es blieb keine andere Möglichkeit als selber den Torwart durch einen vierten Feldspieler zu ersetzen und da kam sie, die wirklich allerletzte grosse Chance zum Ausgleich und dem Anschluss zum Nichtabstieg:

Kling… So unglaublich und bitter es war, der Pfosten besiegelte die Niederlage und so nur noch eine kleine theoretische Möglichkeit auf den Ligaerhalt.

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IBK Tar Heels Uznach – Stadtrosen Rapperswil-Jona 8:3 

IBK Tar Heels Uznach – KTV Muotithal   2:3 

IBK Tar Heels: 

Brändle, M.Broder, Roschmann, Bochsler, Hellbach, R.Cotting, A.Broder, Fehr, Vollenweider, B.Cotting, Tremp

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