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Tar Heels verlieren äusserst knapp gegen stark aufspielende Bäretswiler

Nach dem erstmaligen Vorstoss in die Cup 1/8 Finals wollten die Tar Heels aus Uznach gegen den unbekannten Gegner aus Bäretswil einen weiteren Schritt Richtung Bern machen. Vor dem Spiel war für die jungen Uzner klar, dass dieses Cupspiel nur mit 100% Einsatz und einer kämpferischen Leistung von jedem einzelnen gewonnen werden kann. Bäretswil spielt zwar aktuell „nur“ in der dritten Liga, ist aber spielerisch sicherlich auf dem Niveau vieler 1. Liga Mannschaften!

Die Bäretswiler erwischten in den ersten Minuten den besseren Start ins Spiel. Immer wieder kamen Sie durch gefährliche Drehschüsse zum Abschluss. Die Tar Heels standen zu diesem Zeitpunkt meistens einen Schritt zu weit vom Gegner weg. So überraschte es auch nicht, dass nach wenigen Minuten Bäretswil bereits mit 3 1 führte. Jedoch fanden nun auch die Uzner zu Ihrem Spiel. Man liess dem Gegner nur noch wenige Chancen zu und versuchte in der Offensive durch Weitschüsse zum Erfolg zu kommen. Innert wenigen Minuten kassierten die Zürcheroberländer 3 Tore. Das Spiel war nun ein offener Schlagabtausch in dem die Tar Heels abgeklärter agierten. Nach ausgeglichenen ersten 20 Minuten führten die Uzner glücklich aber verdient mit 6:4.
Beide Mannschaften konnten mit der gezeigten defensiven Leistung nicht zufrieden sein. Es schien nun auch, als ob die Spieler nach der Pause in erster Linie keine weitern Tore zulassen wollten. Die Tar Heels verpassten es zu diesem Zeitpunkt, den Schwung aus den letzten Minuten des ersten Drittels mitzunehmen, und die Bäretswiler konnten dadurch ihr Zwischentief erfolgreich überwinden. Man neutralisierte sich nun weitestgehend und die wenigen Torchancen blieben auf beiden Seiten ungenutzt. Nach je einem Treffer und einer sogenannt dummen Strafe gegen die Tar Heels, konnten der DT Bäretswil ein weiteres Mal im Power Play agieren. Die Zürcher nutzen diese Chance zum Anschlusstreffer kurz vor dem zweiten Pausentee eiskalt aus und Uznach führte nach eher schwachen 20 Minuten mit nur noch einem Treffer mit 8:7. Die Tar Heels agierte im zweiten Drittel über weite Strecken zu passiv und konnte so den Vorsprung nicht weiter ausbauen.
Den Start ins letzte Drittel gelang den Uzner besser und man konnte die zwei Tore Vorsprung aus den ersten 20 Minuten wieder herstellen. Danach übernahmen die läuferisch starken Bäretswiler immer mehr das Spieldiktat. Es gelang ihnen nun, ihre konditionelle Überlegenheit auszuspielen und sie verkürzten mit einem schön heraus gespielten Treffer zum 9:8. Kurz darauf gelang dem DT Bäretswil der viel umjubelte Ausgleichstreffer. Bedanken dürfen sie sich für dieses Tor bei dem ansonsten stark pfeiffenden Schiedsrichter Bettschmann. Erfolgreich blockte dieser den Weg für den Bäretswiler Torschützen frei. Das Spiel war nun auf Messers Schneide und die Stimmung in der Halle dem äusserst spannendem Cup-Fight würdig. 5 Minuten konnten die Zürcher nach einer starken Einzelleistung den erstmaligen Führungstreffer nach langer Zeit feiern. Die Tar Heels gaben in der Folge zu keiner Zeit auf und versuchten alles um den Ausgleichstreffer zu erzielen. Mit 4 Feldspielern suchten Sie Ihr Glück in der Offensive und kamen nach einem wunderschönen Weitschuss zum Erfolg. Nach 60 Minuten stand es 10:10 und die Zuschauer durften sich auf 5 Minuten Verlängerung freuen. Beide Mannschaften besassen zu diesem Zeitpunkt Chancen das Spiel zu entscheiden. Nach 3 Minuten in der Verlängerung war es die äusserst stark aufspielende Nummer „75“ der Zürcher, welcher Backhand den entscheidenden Treffer erzielen konnte. Nach mehr als 60 Minuten Abnutzungskampf waren die Cup Träume der Uzner geplatzt. Die Enttäuschung war für alles riesig, man kann jedoch mit der gezeigten Leistung zufrieden sein und muss sich nach diesem knappen Ausscheiden gegen starke Bäretswiler nicht verstecken. Da Glück war schlussendlich auf der Seite der Zürcher, hätte aber auch genau so gut auf der Seite der Uzner fallen können. Bäretswil gewann schlussendlich glücklich aber nicht unverdient eine hart umkämpftes und zu jederzeit faires Spiel 11:10.

DT Bäretswil - IBK Tar Heels Uznach 11-10 n.V. (4-6/2-1/4-3/1-0)

Tar Heels Uznach: Brändle,Roschmann,Hellbach,Tremp,Fehr, R.Cotting, R.Bachmann, Gübeli, A.Pfister, Ch.Pfister, A.Broder

Bemerkungen: Uznach ohne Bochsler,Gmür,B.Cotting,M. Broder (alle verletzt) T.Bachmann (Ausland)

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Cup 1/8-Final Vorschau

Der Vorstoss ins 1/8-Final des Kleinfeld Ligacups ist einer der Meilensteine des noch jungen Uzner Vereins. Die Erstligisten aus Uznach treffen da auf einen 3-Ligisten aus dem Zürcheroberland,dem DT Bäretswil. Auf dem Papier sollte diese Angelegenheit eine klare Sache sein,jedoch falsch gedacht. Mit dem DT Bäretswil erwarten die Uzner eines der aufstrebendsten Kleinfeldteams der ganzen Liga. Mit dem klaren Aufstieg in die 3.Liga letzte Saison (16Siege, Tordifferenz +216) sprechen die Zahlen für die Zürcher.
Auf einen spannenden Cup-Kampf kann man also gefasst sein.

KF-Liga-Cup 1/8-Final:

DT Bäretswil (3.Liga) - IBK Tar Heels Uznach (1.Liga)

SA 24.Okt, 15.30 Uhr, MZH Bäretswil

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Tar Heels weiterhin sieglos

Nach dem unglücklichen Saisonauftakt in Jona reisten die Tar Heels mit der mageren Ausbeute von einem Punkt nach Langenthal. Im ersten Spiel des Tages traf man auf Ticino Unihockey, welche für Ihre starken Weitschüsse bekannt sind. Man wollte den Tessiner deshalb von Anfang an keinen Raum gewähren und sie früh unter Druck setzten. Auf dem Spielfeld zeigte sich jedoch ein ganz anderes Bild. Die Tessiner konnten über weite Strecken der ersten Halbzeit ihr Spiel ohne Probleme aufziehen und tauchten golge dessen immer wieder gefährlich vor dem Tor der Uzner auf. Die Tar Heels hingegen kamen in den ersten 20 Minuten kaum zu gefährlichen Torszenen und mussten mit einem 1:4 Rückstand in die Pause. Nach dem Pausentee zeigten sich die Uzner nun endlich von ihrer kämpferischen Seite und die Tessiner hatten nun bedeuten weniger Platz und waren vermehrt mit defensiver Arbeit beschäftigt. Die aufsässigen Tar Heels zwangen die Tessiner immer wieder zu Fehlern und konnten verdient auf 3:5 verkürzen. Bei diesem Spielstand blieb es bis 3. Minuten vor Schluss, als einmal mehr ein Tessiner die Nerven verlor und mit einem üblen Faustschlag in den Bauch, einen Spieler der Tar Heels niederstreckte. Der über weite Strecken der zweiten Halbzeit überforderte Schiedsrichter zeigte dem Tessiner zurecht die rote Karte. Weil aber aus unerklärlichen Gründen auch eine 10 Minuten Strafe gegen die Tar Heels ausgesprochen wurde, ging das Spiel mit 2 gegen 2 Spieler weiter. Die Tar Heels setzten nun alles auf eine Karte und ersetzten den Torhüter Brändle durch einen weiteren Feldspieler. Mit zwei herrlichen Weitschüssen bezwang Roschmann den Torhüter der Tessiner in den letzten Minuten des Spiels und die Uzner hatten danach sogar noch den Siegestreffer auf dem Stock. Schlussendlich müssen die Tar Heels mit dem gewonnen Punkt zufrieden sein, lag man doch zur Pause nach schwacher Vorstellung mit 3 Toren zurück.
Im zweiten Spiel trafen die Tar Heels auf den noch ungeschlagenen Leader aus Unterkulm. Entsprechend motiviert starteten die Uzner ins Spiel. Die Leader aus Unterkulm schlugen in den ersten Minuten ein horrendes Tempo an und eröffneten das Skore schon nach wenigen Minuten. Die Uzner schienen vom Geschwindigkeit der Sharks völlig überfordert und begannen in der Folge zudem mit dem Schiedsrichter zu hadern und kassierten Tor um Tor. Als man bereits 1:5 im Rückstand lag, mussten die Uzner auf Grund einer 2 plus 2 Minuten Strafe 4 Minuten lang mit einem Mann weniger auskommen. Zu diesem Zeitpunkt hätten die Sharks das Spiel entscheiden müssen. Die Tar Heels überstanden jedoch die Strafen ohne weiteren Gegentreffer und konnten, dank einem Shorthander kurz vor der Pause, sogar auf 2:5 verkürzen. Die Tar Heels waren nun endlich im Spiel angekommen und hatten am Anfang der zweiten Halbzeit einige hochkarätige Torchancen um den Rückstand zu verkürzen. Danach plätscherte das Spiel vor sich hin und die beiden Mannschaften neutralisierten weitgehend.So stand es 4 Minuten vor Schluss weiterhin 2:5 aus Sicht der Uzner. Erneut versuchten die Tar Heels ihr Glück mit einem weiteren Feldspieler zu erzwingen und konnten kurze Zeit später den 3:5 Anschlusstreffer bejubeln. Die Uzner schnürten die Unterkulmer mit vier Feldspielern in der gegnerischen Hälfte ein und vergaben widerum mehrere Torchancen zum Anschlusstreffer. So kam es wie es in solchen Situationen meistens kommt. Den Sharks gelang kurz vor Schluss noch der „Empty Netter“ zum 3:6 Sieg. Auf Grund der stärkeren Leistung der Unterkulmer in den ersten 20 Minuten geht der Sieg in Ordnung. Hätten die Uzner jedoch 40 Minuten lang gespielt, wie sie es in der zweiten Halbzeit taten, wäre sicherlich auch gegen den Leader aus Unterkulm mehr dringelegen.(ReBo)

Ticino Unihockey II- IBK Tar Heels Uznach 5:5 (4:1)

IBK Tar Heels Uznach - T.S. Unterkulm 3:6 (2:5)

Tar Heels Uznach: Brändle,Gübeli,Ch. Pfister,A. Pfister,A.Broder,Hellbach,Tremp,Roschmann,R.Cotting

Bemerkungen: Uznach ohne M.Broder,Gmür (verletzt) B.Cotting (rekonvaleszent) R.Bachmann,T.Bachmann,Fehr (Ausland)

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1-3/3