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Tar Heels mit einem Punkt schlecht bedient!

IBK kämpft weiter gegen den Abstieg

Vergangenen Sonntag standen die Partien gegen Unihockey Langenthal Aarwangen und das Derby gegen den LC Rapperswil-Jona auf dem Programm. Gegen ULA spielten die Uzner noch überhaupt nie in der Vereinsgeschichte und das Derby gegen den LC war schon so was wie ein kleiner Matchball im Abstiegskampf, um den Anschluss nach Oben nicht zu verlieren.


Gegen das zweitplatzierte ULA starteten die Tar Heels sehr konzentriert und mit viel Engagement. So stand es nach den ersten zehn Minuten bereits 2:0 für die Uzner und das Spielgeschehen hatte man weitgehend im Griff. Alle drei Blöcke der Tar Heels konnten sich hochkarätige Chancen herausspielen, vermochten diese allerdings mehrmals kläglich nicht zu nutzen. Die wenigen Gegenstösse und Weitschüsse von ULA konnte der erneut sehr starke Uzner Torwart Brändle allesamt neutralisieren und so ging es mit dieser „viel zu knappen“ Führung in die Pause.Im zweiten Abschnitt beteiligten sich auch die Berner mehr am Spielgeschehen und so gab es Chancen hüben wie drüben. Beim Stand von 3:1 kassierten die Tar Heels die erste Strafe im Spiel, welche trotz starkem Boxplay zum 3:2-Anschlusstreffer führte. Mit diesem Pölsterchen ging es in die letzten fünf Minuten. ULA nahm den Torhüter raus und konnte mit einem Feldspieler mehr sehr schnell ausgleichen. Den Berner reichte aber einen Remis nicht und sie spielten weiter ohne Goali, leider mit Erfolg und so stand es zwei Minuten vor Schluss 3:4, ehe Roschmann mit seinem dritten Treffer nochmals ausgleichen konnte. Was für eine Spannung. Als ob es das einfachste der Welt wäre spielte ULA erneut zu Viert auf Sieg und wurden in der letzten Minute mit dem Siegestreffer zum 4:5 belohnt. Bittere Pille für die Tar Heels, welche nach diesem Schock ja noch das wichtige Derby gegen den LC vor sich hatten.  Weiter bekam C.Pfister zehn Sekunden vor Spielende noch die Ampelkarte wegen Schiedsrichterbeleidigung zu sehen, was zum einen völlig unverhältnismässig geahndet wurde und zum anderen das Uzner Team zusätzlich schwächte.

In diesem zweiten Spiel brauchten die Uzner dann auch etwa zehn Minuten um sich wieder voll auf das Spielgeschehen zu konzentrieren. Es war ein stetiges hin und her, wobei die Tar Heels immer vorne lagen, den Vorsprung aber nicht weiter auszubauen vermochten. So kam wie es kommen musste und der LC kam mit einem glücklichen Tor zum Ausgleich. Es stand nun 6-6 und lange war nicht mehr zu spielen. Auch in diesem Spiel mussten die Tar Heels den grössten Dank ihrem Torhüter Brändle aussprechen, der mit zahlreichen "Big-Saves" die Uzner im Spiel hielt. Kurz vor Ende des Spiel kam der vermeindliche Genickschlag. Die Rapperswiler konnten zum ersten Mal in diesem Spiel in Führung gehen. Nun dachten viele dass die Uzner-Reserven am Ende seien, jedoch falsch gedacht! Postwendend erzielte Roschmann sein fünftes Tor,wass Uznach wenigstens noch einen Punkt einbrachte.

Trotz zwei ansprechenden Partien,müssen sich die Tar Heels immer noch mit dem letzten Platz begnügen. Die Aussicht ist jedoch nicht hoffnungslos, da das Feld im hinteren Teil der Tabelle dicht aneinander gedrängt ist.
Wie es so schön heisst,das neue Jahr bringt neue Hoffnung und sicherlich auch wieder Vollerfolge! Die Uzner haben jedenfalls nichts mehr zu verlieren und werden versuchen das Feld von hinten her aufzurollen...

Schöne Festtage allerseits!

IBK Tar Heels Uznach - Unihockey Langenthal Aarwangen      4-5 (2-0)

IBK Tar Heels Uznach - LC Rapperswil-Jona                             7-7 (3-2)

Uznach: Brändle,Roschmann, A.Pfister, Hellbach; Gübeli,Tremp,A.Broder; Ch.Pfister, Fehr, B.Cotting, R.Cotting

Bemerkungen: Uznach ohne Bochsler,M. Broder (beide verletzt) Gmür,Bachmann T. (abwesend)

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