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Einmal mehr hiess es Sieg und Niederlage

In der zweitletzten Runde der Saison gab es wie so oft in der Rückrunde nur einen Sieg aus zwei Spielen zu bejubeln. Floorball Heiden II konnten die Uzner mit 8:5 bezwingen. Gegen den Leader aus Bäretswil setzte es im zweiten Spiel eine 8:5-Niederlage ab.

Im ersten Spiel hiess der Gegner Floorball Heiden II. In der Hinrunde konnten sich die Tar Heels gegen Heiden nur einen Punkt ergattern und dies nach einer 5:2-Führung. Im Rückspiel mussten aber Punkte her, um in der letzten Meisterschaftsrunde den Ligaerhalt aus eigener Kraft erreichen zu können. Floorball Heiden II trat mit ganzen zwei Blöcken an, wohl ein Saisonrekord für die Appenzeller. Bei Uznach fehlten Pfister, Senn und Coach R. Bachmann, zudem verletzte sich Filigrantechniker Hellbach im Abschlusstraining. Dafür konnte Kapitän Roschmann wieder seine Knipserqualitäten auspacken, er erzielte fünf der acht Tore für die Tar Heels und war somit auch der Matchwinner. Das Spiel war im Grossen und Ganzen mehr oder weniger ausgeglichen, aber die Uzner konnten wie so oft in der Rückrunde im ersten Spiel das Punktemaximum einfahren und gewannen mit 8:5.

Im zweiten Spiel des Tages hiess der Gegner DT Bäretswil, aktueller Leader der Gruppe und in dieser Saison noch ungeschlagen. Bekanntlich ist das Dreamteam immer ein Spieler mehr auf dem Feld, vielleicht war diese Person diesmal aber der Referee. Mit unzähligen Fehlentscheiden auf beiden Seiten war er leider nicht auf dem Niveau der spielenden Teams. Aber wie man so schön sagt, der Schiedsrichter ist an einer Niederlage nie schuld. Nach einem ausgeglichenem Start in das Spiel liessen sich die Tar Heels zu oft mit dem Schiedsrichter ein und kassierten so auch Strafen, die der Gegner kaltblütig ausnutzte. Eigentlich war das Spiel auch hier recht ausgeglichen und Bäretswil, welches schon seit letzter Runde als Aufsteiger feststand, wäre diesmal eher zu packen gewesen, als noch im Hinspiel. Aber leider konnten die Uzner auch an der achten Runde der Saison ihr zweites Spiel nicht gewinnen. Und so hiess es am Schluss 8:5 für die Bäretswiler. Da half auch das Heraufbeschwören der 33'000 Hindugötter vor dem Spiel nichts. Herauszuheben war die Leistung von Verteidiger Gübeli, welcher sich zwei Tore auf der Skorerliste gutschreiben lassen konnte.

An der letzten Meisterschaftsrunde am 20. März kommt es zum Showdown gegen die Barracudas aus Romanshorn. Gewinnen die Tar Heels das Spiel gegen den direkten Strichkonkurrenten ist der Ligaerhalt perfekt. Bei einer Niederlage müssten die Uzner das Spiel gegen das zweitplatzierte Wuppenau gewinnen und gleichzeitig auf eine Niederlage von Romanshorn hoffen. Für Spannung ist zum Saisonende wieder einmal mehr gesorgt.

Telegramm:
8. Meisterschaftsrunde Herren Kleinfeld, 2. Liga:
IBK Tar Heels Uznach – Floorball Heiden II 8:5
IBK Tar Heels Uznach – DT Bäretswil 5:8

IBK Tar Heels Uznach: Brändle, Roschmann, Bochsler, R. Cotting, Gübeli, Schiesser, Tremp, T. Bachmann, B. Cotting, A. Broder
Bemerkungen: Uznach ohne Pfister, Fehr, Senn, R. Bachmann (abwesend), Hellbach, M. Broder (verletzt)

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Durchzogene Heimrunde

An der Heimrunde lief es an den Tar Heels mit einem Sieg in zwei Spielen nicht wunschgemäss. Das Spiel gegen Pfannenstiel Egg II konnten die Uzner mit 8:5 noch zu ihren Gunsten entscheiden. Im zweiten Spiel setzte es dann aber eine knappe 3:5 Niederlage gegen den UHC F.P. Niederwil ab.

An der Heimrunde in der Haslen in Uznach hiess der erste Gegner Pfannenstiel Egg II. Die Partie in der Hinrunde ging zu Gunsten der Zürcher aus. Nun wollten die Tar Heels Revanche nehmen und das Rückspiel gewinnen. Die Uzner wussten um die Stärke des gegnerischen Torhüters Studer und versuchten ihn von Anfang an mit Schüssen einzudecken. Dies gelang den Tar Heels sehr gut und schon bald führte das Heimteam, zur Freude der zahlreichen Zuschauer, mit 4:0. Die Konstanz ist leider bekanntlich nicht die Stärke der Uzner und so kam es dass man nur mit einem knappen 5:3 in Pause gehen konnte. Nach der Pause kamen die Tar Heels konzentriert zurück und kamen in der zweiten Halbzeit nicht mehr gross in Bedrängnis. Dies war sicher auch dank den unnötigen Strafen die sich die Zürcher beim Schiri abholten, so konnten die Tar Heels lange in Überzahl agieren. Am Schluss hiess das Resultat 8:5 zu Gunsten des Heimteams. Die vier Tore von Kapitän Roschmann zeigen, dass der Torgarant wieder besser in Fahrt kommt und die Knie-Probleme langsam aber sicher hinter sich lassen kann.

Vier Punkte an der Heimrunde lautete das Ziel der Tar Heels. Das Punktemaximum konnten die Uzner in dieser Saison bisher noch in keiner Runde ergattern. Das Spiel gegen die Pinguine aus Niederwil begann vielversprechend, die Uzner gingen nach konzentrierter Leistung dann auch mit einer knappen 3:2 Führung in die Pause. In der zweiten Halbzeit brachten die Tar Heels, im Gegensatz zu den fliegenden Pinguinen, viel zu wenig Abschlüsse auf das Tor des Gegners. Und Niederwil erwischte die Uzner eiskalt mit Konterangriffen. Da auch das Ersetzen von Keeper Brändle durch einen vierten Feldspieler nichts einbrachte, mussten die Tar Heels eine bittere 3:5-Niederlage einstecken. Fehlender Einsatz kam man dem IBK nicht vorwerfen, aber leider war man im zweiten Spiel zu wenig geduldig um den gewünschten Sieg einzufahren.

Noch vier Spiele stehen an, die Tar Heels stehen nur noch knapp über dem rettenden Strich. Das Schlussprogramm ist kein Zuckerschlecken, aber dies sieht bei den anderen, im Abstiegskampf involvierten Teams, nicht besser aus. Nun gilt es nochmals Energien freizumachen und den Aufwärtstrend in den letzten Spielen zu bestätigen.

Telegramm:
7. Meisterschaftsrunde Herren Kleinfeld, 2. Liga:
IBK Tar Heels Uznach - Pfannenstiel Egg II 8:5 (5:3)
IBK Tar Heels Uznach - UHC F.P. Niederwil 3:5 (3:2)

IBK Tar Heels Uznach: Brändle, Roschmann, Bochsler, Hellbach, Senn, Pfister, Gübeli, Schiesser, Tremp, R. Cotting, T. Bachmann, B. Cotting, A. Broder
Bemerkungen: Uznach ohne M. Broder (krank), Fehr (abwesend), R. Bachmann (Coach)

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